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Neubau des Helmut-Loos-Hallenbades die beste Option für den Schwimmsport

Schwimmen ist nicht nur ein attraktiver Sport, sondern auch eine wichtige Fähigkeit, die Kinder und Jugendliche frühzeitig erlernen sollten. „Attraktive Schwimmstätten sind daher kein Luxus, sondern Daseinsvorsorge“, stellt SPD-Landtagskandidat Denis Waldästl fest.  Deshalb ist er überzeugt, dass ein Neubau des Hermann-Loos-Hallenbades die beste Option für den Schwimmstandort Niederkassel ist.

Natürlich muss dabei die finanzielle Situation der Stadt Niederkassel in den Blick genommen werden. „Die Stadtverwaltung geht selbst davon aus, dass neben den einmaligen Investitionskosten für die geplante Sanierung des Bades erhebliche weitere Investitionen in den Folgejahren notwendig sein werden, um das Bad dauerhaft im Betrieb zu halten. Das ist ein Spielen auf Zeit und ein Verschieben der notwendigen Investitionen in die Zukunft, in der Baupreise weiter steigen und die Haushaltssituation unklar ist“, erläutert Waldästl.

„Der Bau eines neuen Hallenbades wäre eine investive Aufwendung, während die Sanierung des bestehenden Bades zumindest in Teilen konsumtiv den städtischen Haushalt belastet. Diese Unterscheidung ist finanzpolitisch wichtig, da investive Ausgaben gleichzeitig in der kommunalen Bilanz auch eine positive Auswirkung auf das kommunale Vermögen haben. Für die Gesamtbetrachtung der Haushaltsbilanz der Stadt Niederkassel dürfte der Neubau daher einen positiven Effekt gegenüber der Sanierung haben“, betont Waldästl. „Und auch mit Blick auf meine Erfahrungen mit der Bäderdiskussion in Sankt Augustin ist für mich klar, dass unter Einbeziehung aller Instandhaltungs- und Energiekosten der Neubau des Bades über 20 bis 30 Jahre ein monetäres Plus für Niederkassel bedeuten würde.“

SCHLIESSUNG VERMEIDEN – SCHWIMMANGEBOT DAUERHAFT SICHERSTELLEN

Die Sanierung des bestehenden Bades würde zudem zu einer längeren Schließung führen, so dass bestehende Schwimmangebote für Schulen und Vereine, aber auch für die Bürger:innen entfallen müssten. Die Ausweichoptionen im Umfeld sind mehr als begrenzt. „Für mich ist wichtig, dass das Schul- und Vereinsschwimmen in Niederkassel dauerhaft gesichert ist“, erklärt Waldästl. Der Neubau des Hallenbades ermöglicht die Fortführung des Schul- und Vereinsschwimmens während der Bauphase im alten Bad und trägt damit zur Sicherung der Schwimmausbildung bei.

„Es muss aus meiner Sicht jetzt darum gehen, ein geeignetes Grundstück für einen Neubau des Hallenbades zu finden und die notwendigen finanziellen Mittel – auch über Förderprogramme von Bund und Land – zu erhalten. Für mich gehören Schwimmbäder zur kommunalen Daseinsvorsorge und ich werde mich im Landtag dafür einsetzen, dass der Neubau des Hallenbades auch durch das Land finanziell unterstützt wird“, sagt Waldästl. „Deutlich wird an der Diskussion aber auch, dass wir endlich einen Altschuldenschnitt für die Städte und Gemeinden in NRW benötigen, damit die Kommunalpolitik über die beste Option auch wirklich frei entscheiden kann“, so Waldästl abschließend.