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Wohnen wie es zu mir passt – bezahlbar und individuell

„Das Thema Wohnen ist eine der großen sozialen und gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit“, begründet SPD-Kreistagsabgeordneter Denis Waldästl, die erneute Initiative der SPD-Kreistagsfraktion zum Thema „Wohnen im Rhein-Sieg-Kreis“. Mit einem Antrag zur Kreistagssitzung am 23.06.2020 wollen die Sozialdemokraten die Wohnungsbaupolitik des Kreises weiter konkretisieren.

„Die Mieten und Kaufpreise steigen und kaum einer kann sich noch den Wohnraum leisten, den er gerne hätte und den er auch bräuchte. Egal, ob Student*in, Familien oder Alleinstehende: Das Problem muss dringend angegangen werden“, so Waldästl.

„Ziel unseres Antrages ist, dass die personellen und finanziellen Voraussetzungen geschaffen werden, damit die kreiseigene Wohnungsbaugesellschaft (GWG) mindestens 500 neue Wohneinheiten pro Jahr errichten kann“, erläutert Waldästl.

Auch soll die Kreisverwaltung prüfen, in welcher Form der Kreis leerstehende Wohnungen anmieten und weitervermieten kann. „Das senkt die „Barrieren“ bei den Eigentümer*innen, indem sie einen „sicheren Mieter“ haben. So kann ressourcenschonend neuer Wohnraum geschaffen werden,“ erklärt Dietmar Tendler, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.

Weiterhin soll der Landrat im Dialog mit den Bürgermeister*innen ein kreiseinheitliches Vorgehen bei einer Quote für öffentlich geförderten Wohnungsbau anstreben. Die Quote sollte 30 % betragen.

„Diese Maßnahmen werden den Bürger*innen helfen, sich weniger Sorgen um das Thema Wohnen machen zu müssen. Es geht auch um die Frage, welche Wohnform zu den Bürger*innen passt und wie wir die Eigentumsbildung von selbstgenutztem Wohneigentum unterstützen können“, schließt Waldästl.

Antrag der SPD-Kreistagsfraktion „Wohnen im Rhein-Sieg-Kreis