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Zügige Umsetzung des Radschnellwegs

Radverkehr ist wichtiger Verkehrsträger in der staugeplagten Region

Die Planungen für einen Radschnellweg zwischen Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis über Sankt Augustin wurden wieder aufgenommen. Bereits 2016 hatte es erste Ansätze für eine Verbesserung der Rad-Infrastruktur gegeben, die von der SPD jedoch mit Blick auf die unkalkulierbaren Haushaltsrisiken für Sankt Augustin abgelehnt wurden.  Die SPD unterstützt nun die neu vorgelegten Maßnahmen und setzt auf eine zügige Realisierung.

Gegenüber den ersten Planungen im Jahr 2016 haben sich die Rahmenbedingungen inzwischen verändert. Die Ausbaukosten sollen komplett vom Land NRW abgedeckt werden.

Gleichzeitig nehmen die Staus insbesondere im Berufsverkehr in der Region dramatisch zu, die vom Landesbetrieb Straßen NRW bereits veröffentlichten Großbaustellen in und um Bonn werden die Situation in den kommenden 10 Jahren weiter verschärfen. Viele Pendler auch aus Sankt Augustin steigen daher aufs Fahrrad, E-Bikes und Pedelecs für den Weg zur Arbeit um. Die großen Arbeitgeber in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis unterstützen dies, indem sie immer stärker auf das „Dienstfahrrad“ als auf das „Dienstauto“ setzen und attraktive Möglichkeiten für eine steuerbegünstigte Gehaltsumwandung anbieten.

Dieses Engagement der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter muss auf eine entsprechende Infrastruktur treffen. Wichtig ist der SPD dabei eine Wegeführung , die möglichst auf  Kreuzungen und Ampeln verzichtet und so einen echten Zeitgewinn gegenüber derNutzung eines Autos ermöglicht. „Wir hoffen, dass der Radschnellweg schnellstmöglich realisiert wird und so einen wirkungsvollen neuen Baustein im regionalen Mobilitätskonzept darstellt“, zeigt sich SPD-Ratsmitglied Peter Kespohl überzeugt von den Vorteilen.

Die vorgelegten Planungen sind aus unserer Perspektive eine gute Grundlage um einen Förderbescheid über die vollständigen Kosten vom Land NRW zu erhalten“, fährt Kespohl fort. „Die Region Bonn/Rhein-Sieg muss in allen Bereichen eine abgestimmte Mobilitätsplanung vorlegen, denn nur so wird man Infrastrukturförderung erhalten und sinnvoll investieren können“, erklärt Denis Waldästl, stellv. Fraktionsvorsitzender und Kreistagsabgeordneter.